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Erste Strophe: |
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Khandro la Chö¶ |
Dakini, ich bitte Dich, manifestiere dich und hilf uns |
AH KHA SA MA RA DZA |
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Khandro la chö¶ |
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SHA DA RA SA MA RA YA PHET |
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Khandro la chö¶ |
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SHA DA RA SA MA RA YA PHET |
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Khandro la chö¶ |
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AH KHA SA MA RA DZA SHA DA RA SA MA RA YA PHET |
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Khandro la chö¶ |
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Zweite bis zehnte Strophe: |
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Dra geg la drül |
Dakini, ich bitte Dich, befreie uns von Feinden, halte sie fern und verhindere, dass sie uns schaden |
Par che la sil |
Dakini, ich bitte Dich, befreie uns von Hindernissen |
Sam don la drup |
Dakini, ich bitte Dich, erhöre unsere Wünsche |
Kutse la ril |
Dakini, ich bitte Dich, hilf uns zu langem Leben |
Tashi la chok |
Dakini, ich bitte Dich, möge bitte alles glücksverheißend sein |
Gyo po la jayung |
Dakini, ich bitte Dich, lass uns einander bald begegnen |
Tsog khon la rho |
Dakini, ich bitte Dich, nimm an unserem Tsog-Kreis teil |
Tuk gye la che |
Von Herzen danke ich Dir unendlich für deine Hilfe und Güte |
Shide la tsön |
Dakini, ich bitte Dich, unterstütze uns in der Bemühung, inneren Frieden und Weltfrieden hervorzubringen |
gefunden bei: nglso.de
Eine Dakini (sanks.: "Himmelstänzerin"; tibetisch: Khandro (mKha-gro-ma):
"Luft-" oder "Himmelswandlerin") ist ein tantrisches Geistwesen des antiken Indiens und Irans, welches nach der Mythologie die Seelen der Toten in den Himmel bringt. Dieses Wesen existiert weiter als buddhistische Figur im tibetischen Buddhismus. Die Dakinis sind weibliche Wesen mit einem sehr wandelbaren, teils auch wildem Temperament, welche als Inspiration für die spirituelle Praxis agieren. Sie können als friedliche, zornvolle und gemischt friedlich-zornvolle Gestalten auftreten. Sie repräsentieren die Ermutigung und Inspiration für den spirituellen Weg und überprüfen zugleich den spirituellen Fortschritt der Dharma-Praktizierenden. Das männliche Pendant bezeichnet man im Sanskrit als Daka, im Tibetischen Powa
Aussprache und Bedeutung von KhandroNormalerweise wird es als 'kandro', in der tibetischen Liturgie hingegen als 'kha'dro' ausgesprochen. Die Silbe 'mKha' bedeutet Himmel, aber auch Äther oder Raum. Mit dem Raum ist der buddhistische Raum der Leerheit gemeint. Die zweite Silbe 'gro' bedeutet bewegen oder gehen; wobei die Bedeutung im buddhistischen Kontext 'gehen mit vollständigem Verstehen' meint. Die Endungssilbe 'ma' zeigt an, dass es weiblich ist. UrsprüngeGemäss einer Legende brachten in früheren Zeiten die Mitglieder der indischen Herrscherkaste und der Adelsfamilien ihre Verstorbenen weit in den Norden, zu einem Dakini-Schrein. Dieser war am Fusse des Himalaya gelegen. Andere Legenden aus Tibet beziehen sich auf einen Mythos, nachdem die Dakinis zunächst in weit entfernten und menschenleeren Gebieten erschienen sind. Es gibt jedoch auch Vermutungen, wonach die Dakinis und Dakas in früheren Zeiten Schamaninnen und Schamanen waren, die sich mit Hilfe ekstatischer Tänze in Trance versetzten und auf diese Weise Reisen in andere Welten unternehmen konnten. Auf diese während des Tanzes unternommenen Reisen durch den Himmel bzw. in die himmlischen Sphären bezieht sich dann möglicherweise auch die Bezeichnung "Himmelstänzer(in)". Dakinis sind der Überlieferung zufolge nicht an die Zeit gebunden, sie sind sowohl körperlos als auch unsterblich, sind nicht-menschliche Wesen und sie existieren seit dem Anbeginn zusammen mit der spirituellen Energie. In New Age Glaubenssystemen werden sie oft mit Engeln gleichgesetzt. Diese Annahme steht jedoch im Widerspruch zum jüdisch-christlichen Glauben, da die Dakinis im Gegensatz zu Engeln keine bona fide Diener Gottes sind. Trotzdem könnte man die Engel trotz der Unterschiede als westliches äquivalent zu den Dakinis betrachten. Das Verhalten der Dakinis ist immer offenbarend und mysteriös und sie reagieren auf den Status der spirituellen Energie der jeweiligen Individuen. Ihr üblicher Wohnort ist die spirituelle Form der Liebe - das könnte man auch als eine Erklärung dafür nehmen, warum angenommen wird, dass Dakinis (und Engel) in himmlischen Sphären leben. Dakinis manifestieren sich auch in menschlicher Form, sie können angeblich in jeder Form erscheinen. Im tibetischen Buddhismus und anderen Schulen, die eng mit dem Yogacara und dem Vajrayana in Bezug stehen, wird eine Dakini als ein übernatürliches Wesen betrachtet, welches die Fähigkeiten und die Absichten eines Praktizierenden überprüft. Viele Geschichten über die Mahasiddhas in Tibet beinhalten Episoden, in denen eine Dakini erscheint, um einen angehenden Mahasiddha zu prüfen. Wenn der Test einer Dakini bestanden wurde, wird der Praktizierende meist als Mahasiddha anerkannt und steigt in das Paradies der Dakinis auf, einem Ort der Wonne und der Erleuchtung. Obwohl Dakinis oft nackt und schön dargestellt werden, sind sie keine eigentlichen sexuellen Symbole, aber doch Symbole für die Natur und die Wahrheit. Es gibt Fälle, in denen eine Dakini auch die Kontrolle über das sexuelle Verlangen eines Praktizierenden prüft, jedoch sind sie selbst frei von jeglichen Leidenschaften. Senge dongma - Tantrische VereinigungBei der tantrischen Vereinigung kann eine "menschliche Dakini" als Praxisgefährtin mit einbezogen sein. Sie ist meist im Tantra Yoga geübt und stellt zugleich auch die Verkörperung einer echten Dakini dar, da bei diesen Praktiken die spezifisch tantrische reine Sichtweise des Praktizierenden von grosser Bedeutung ist. Die Praxispartner erhöhen durch die geschlechtliche Vereinigung die Intensität der in den körperlichen Energiebahnen fliessenden Energien. Dakas und Dakinis helfen, sich zur selben Zeit auf die spirituellen Freudenerfahrungen und zugleich auf Arbeit mit den durch die Vereinigung erweckten Energien zu konzentrieren. Sexuelle Freudenerfahrungen werden dabei in den tantrischen Pfad integriert. Diese Praktiken sind daher immer im Zusammenhang mit dem tantrischen Übungsweg eines Vajrayana-Praktizierenden zu sehen und sind kein bloss auf sexuellen Genuss ausgelegter Selbstzweck. Eine Ermächtigung und mündliche Unterweisungen zu diesen Praktiken durch einen befähigten tantrischen Meister sind unerlässliche Voraussetzungen, da die Arbeit mit den durch die tantrische Praxis erweckten körperlichen Energien gefährlich sein kann. mehr dazu: Wikipedia
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